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Feuerlöscher

Feuerlöscher

Pruefplakette_Feuerloescher Feuerlöscher sind durch befähigte Personen mind. alle 2 Jahre inkl. aller Zubehörteile wiederkehrend nach den geltenden Instandhaltungsvorschriften zu prüfen. Eine lt.  Gesetz festgelegte wiederkehrende sicherheitstechnische Prüfung wird nach 10 Jahren durchgeführt und gesondert dokumentiert.

Um sich den richtigen Feuerlöscher anzuschaffen, sollte vorab ein Blick auf die Brandklassen geworfen werden: Diese fünf Brandklassen (A-D, F) definieren sich über die zu löschenden Materialien. So benötigt man in der Küche mit einer hohen Gefahr von Fettbränden einen anderen Löscher als für Feststoffe wie Holz.

  • Brandklasse A (Feststoffe): Zu dieser Gruppe zählen unter anderem Materialien wie Holz, Papier oder Stoffe. Brände in dieser Gruppe können mit Wasser, Schaum oder einem ABC-Feuerlöscher bekämpft werden.
  • Brandklasse B (Flüssigkeiten und flüssig werdende Stoffe): Hier werden brennbare Flüssigkeiten eingeordnet. Dies können zum Beispiel Alkohol, Benzin, Kerzen und Kunststoffe sein. Einem Feuer begegnet man hier am Besten mit CO², Pulver oder Löschschaum.
  • Brandklasse C (Gase): Stoffe, die gasförmig sind wie Methan, Prophan und Wasserstoffe finden sich z.B.: beim Grillen, Gasherd und Laboren. Bei einem Brand sollte in jedem Fall mit Löschpulver gearbeitet werden.
  • Brandklasse D (Metalle): Kommt es zu einem Feuer bei Metallen wie Aluminium und Magnesium gibt es spezielle Metallbrandlöscher. Metallbrände dürfen nicht mit Wasser gelöscht werden, da dieses durch die hohe Temperatur in seine Bestandteile zerfällt und es zu einer Explosion kommt.
  • Brandklasse F (Fett): Löscher in dieser Kategorie sind besonders in der Küche empfehlendswert, da hier oft mit heißem Fett gearbeitet wird. Hierfür wurde ein Fettbrandlöscher mit speziellem Löschmittel entwickelt.